Folgende Infos gelten – wenn nicht anders angegeben - für alle Seminare:
Veranstaltungsort: Albertus Magnus Seminarhaus
Unterrichtszeit: 9.00 – 17.00 Uhr
Anmeldung 2011 (frünzeitige Anmeldung empfehlenswert)
Nach Eingang Ihres Anmeldeformulars erhalten Sie von uns die Anmeldebestätigung und eine Rechnung über die Fälligkeit der Zahlungen.
Rücktritt: schriftliche Abmeldung erforderlich. Bis 30 Tage vor Seminarbeginn Erstattung der Kursgebühr abzüglich 30,- € Bearbeitungsgebühr. Bei späterer Abmeldung, Nichterscheinen oder bei nur zeitweiliger Teilnahme keine Rückerstattung möglich, es sei denn Sie nennen eine/n Ersatz-TeilnehmerIn.
Folgende Fachseminare bieten wir an:
FS-11/1 Signatur pflanzlicher Inhaltsstoffe
FS-11/2 Heilpflanzen in der Behandlung von Krebspatienten
FS-11/3 Fastfood macht auch Tiere krank - Heilpflanzen zur Gesunderhaltung von Haustieren
FS-11/4 Praxisseminar: "Dermatologie für Tierärzte"
FS-11/5 Lernen im Grünen (Aufbauseminar)
FS-11/6 Heil- und Giftpflanzen erkennen - Botanik der Doldenblütler
FS-11/7 Trifloris - Essenzen nach Bruno Vonarburg
FS-11/8 Heilpflanzenpädagogik für Heilpflanzenexpert/-innen
FS-11/9 Aktuelles aus der phytotherapeutischen Praxis
FS-11/10 Heilpflanzen in der Sterbe- und Trauerbegleitung
FS-11/11 Die Heilkraft der indischen Gewürzpflanzen
Termin: Sa./So. 26./27. Februar 2011
In der Beschäftigung mit der Phytotherapie rangieren pflanzliche Inhaltsstoffe meist zwischen der Vorstellung trockener Theorie und dem Unverständnis „chemischer Mysterien“. Beides trifft nicht zu, wenn Inhaltsstoffe von der „Signatur der Chemie“ aus betrachtet werden. Diese erschließt die Inhaltsstoffe als einen Ausdruck des Wesens der Pflanze und bietet somit einen wesentlichen Schlüssel zu ihrem Wirkprinzip.
An diesem Wochenende wird in die Chemie der pflanzlichen Inhaltsstoffe eingeführt als Grundlage für das Verständnis ihrer Eigenschaften und der Wechselwirkung mit dem menschlichen Organismus. Verständnis statt Pauken! Keine Vorkenntnisse in Chemie erforderlich.
Dozentin: Dr. Conwitha Lapke, (Jg. 1966), Biochemikerin, tätig in der Herstellung pflanzlicher Arzneimit-tel (Spagyrik), Phytotherapie-Dozentin
Kosten: 200,- €
Termin: Sa./So. 09./10. April 2011
Viele Patient/-innen mit einer Tumorerkrankung suchen nach zusätzlichen naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten. Dabei nimmt die Pflanzenheilkunde einen ganz zentralen Stellenwert ein. Allerdings werden Möglichkeiten und Grenzen, teilweise auch Risiken häufig sehr kontrovers diskutiert, auf der einen Seite vielleicht überzogene Erwartungen geweckt, auf der anderen Seite wiederum unnötige Ängste geschürt. Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung einer realistischen Einschätzung komplementärer, d.h. unterstützender pflanzenheilkundlicher Behandlungsoptionen auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse, aber auch der Erfahrung aus der alltäglichen Anwendung im Rahmen einer naturheilkundlichen Universitätsambulanz.
Dozent: Dr. med. Matthias Rostock, (Jg. 1959); Facharzt für Innere Medizin, Onkologie und Naturheil-verfahren; Leiter der Ambulanz am Institut für Naturheilkunde, Universitätsspital Zürich.
Kosten: 200,- €
Termin: Do.-Fr. 23./24. Juni 2011
Warum zeigen sich auch bei unseren Haustieren zunehmend Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Allergien, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen?
Eine wichtige Ursache liegt in der Ernährung: Die meisten Tiere erhalten ausschließlich Fertigfutter - Fastfood.
Welche Bedeutung Heilpflanzen für Wildtiere haben und wie wichtig sie für unsere Haustiere sind, erfahren Sie in diesem Seminar. Es will Ihnen die Grundlagen vermitteln für einen sinnvollen Einsatz heilkräftiger Pflanzen zur Gesunderhaltung der Tiere in Ihrer Obhut - unter Berücksichtigung tierartlicher Unterschiede bei der Verträglichkeit und unterschiedlicher Zubereitungsformen für Fleisch- und Pflanzenfresser.
Dozentinnen:
Dr. med. vet. Alexandra Nadig (Jg. 1977), Tierärztin in eigener Praxis, Gründung der Holispital GmbH, „Biologische Tiermedizin“, Dozentin, Heilpflanzenausbildung.,
Kosten: 200,-
Termin: Sa. - So. 25./26. Juni 2011
Die Situation in der Veterinär-Dermatologie ist unbefriedigend. Zur topischen Therapie von Hauterkrankungen stehen hauptsächlich rein symptomatisch wirkende Glukokortikoide zur Verfügung oder fixe Kombinationen aus Glukokortikoiden, Antibiotika und Antimykotika, die weder je gemeinsam indiziert sind, noch im Einzelfall adäquat dosiert werden können.
Andererseits wird seit langem erfolgreich eingesetzten Heilpflanzen von offizieller Seite aufgrund angeblich fehlenden Wirkungsnachweises ein Nutzen abgesprochen.
Was liegt näher, als hier selbst aktiv zu werden und die Möglichkeiten zu eruieren, wie solide phytopharmakologische Forschungsergebnisse in Form von individuell an den Patienten angepassten Heilpflanzenzubereitungen nutzbar gemacht werden können.Der Kurs beinhaltet die praktische Herstellung von Heilpflanzenzubreitungen im Rahmen des Dispensierrechtes und informiert über tierartliche Unterschiede bei Verträglichkeit und Akzeptanz.
Der Kurs richtet sich ausschließlich an Tierärzt/-innen und ist von der ATF mit 12 Stunden als Pflichtfortbildung anerkannt.
Grundkenntnisse in Phytotherapie werden vorausgesetzt.
Dozentinnen:
Dr. med. vet. Alexandra Nadig (Jg. 1977), studierte von 1976-1981 Veterinärmedizin in Gießen und promovierte 1982-1986 am dortigen Institut für Tierzucht und Haustiergenetik. Seit 1985 arbeitet sie in einer tierärztlichen Praxis für Groß- und Kleintiere. Nach Absolvierung der Phytotherapie-Kurse der ATF 2000/2001 schloss sie sich dem Arbeitskreis Phytotherapie als aktive Mitarbeiterin an. 2005 erwarb sie die Zusatzbezeichnung Biologische Tiermedizin. 2006 wurde ihr die Ermächtigung zur Weiterbildung in diesem Bereich erteilt. Seit 2008 leitet sie den Arbeitskreis Phytotherapie der GGTM und arbeitet an der Erweiterung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Veterinärphytotherapie.
Andrea Tellmann (Jg.1970), arbeitete seit 1993 als Krankenschwester im Bereich Innere Medizin (Intensiv) und Onkologie. 2002 absolvierte sie die Phytotherapie-Ausbildung an der Freiburger Heilpflanzenschule unter Ursel Bühring und 2004 eine Aromatherapie-Ausbildung bei Forum Essenzia in München. Seit 2001 ist sie Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Phytotherapie und Aromatherapie.
Neben Urlaubsvertretungen auf Bauernhöfen verbrachte sie diverse Alpsommer auf Graubündner Alpen und lernte dort sowohl Selbstmedikation der Tiere als auch bäuerliche Naturheilkunde kennen und entwickelte einen engen Bezug zur landwirtschaftlichen Tierhaltung. Zurzeit lebt Andrea Tellmann in Hyderabad (Indien) und unterstützt dort mit ihrem naturheilkundlichen Wissen die Organisation „Blue Cross“, die sich um herrenlose Tiere kümmert.
Frau Tellmann ist freie Dozentin an der Freiburger Heilpflanzenschule und wird mit ihrer großen praktischen Erfahrung in der Herstellung von Arzneipflanzenzubereitungen das Praxisseminar „Dermatologie für Tierärzte“ bereichern.
Kosten: 250,- €
Termin: Fr. - So. 01. - 03. Juli 2011
Zeit: Fr. 19.00 – 21.00, Sa. 9.30-18.00, So. 9.30-13.00
Die Bergflora im Kleinwalsertal wird Ziel des Exkursionswochenendes sein. Das Hochgebirgstal gehört zu Vorarlberg, Österreich, und liegt am Nordrand der Alpen. Das Seminarhaus liegt landschaftlich reizvoll an einem der Südhänge des Kleinwalsertals in 1140 m Höhe, umrahmt vom Hohen Ifen, der Kanzelwand und dem 2533 m hohen Widderstein. Arnika, Enzian und Meisterwurz in der Natur erleben, Botanik vertiefen, sich fachlich austauschen und nebenbei noch etwas für die Hausapotheke herstellen werden Inhalt des Seminars sein.
Veranstaltungsort: Sport- und Studienheim Hirschegg im Kleinen Walsertal (Österreich), www.sportundstudienhaus.de
Dozentinnen:
Ursel Bühring, (Jg. 1950), Gründerin und Leiterin der Freiburger Heilpflanzenschule, Heilprak-tikerin, Naturpädagogin, Phytotherapeutin und Autorin
Michaela Girsch, (Jg. 1965), Heilpraktikerin in eigener Praxis, Phytotherapeutin, Dozentin mit Schwerpunkt Phytotherapie, Autorin, Mitarbeiterin der Freiburger Heilpflanzenschule
Kosten: 200,- €
zuzüglich Kosten für 2 Ü/VP je nach Unterbringung ca. 60.- bis 76.- € (selbst organisieren!)
Termin: Fr. 22. Juli 2011
Die Familie der Doldenblütler (Apiaceae) enthält über 3000 Arten und ist rund um den Globus vertreten. Zu den Doldenblütlern zählen Gewürz- und Heilpflanzen wie Engelwurz und Fen-chel, aber auch starke Giftpflanzen wie der Schierling.
Die Vertreter dieser Pflanzenfamilie richtig zu bestimmen ist also außerordentlich wichtig für Heilpflanzensammler/-innen und selbst für Geübte immer wieder eine echte Herausforderung. Dieser Herausforderung wollen wir uns gemeinsam und unter fachkundiger Anleitung stellen. Denn so macht Pflanzen bestimmen am meisten Spaß, und die Teilnehmer/-innen können ihr Heilpflanzenrepertoire kompetent erweitern.
Dozentin: Andrea von Sengbusch, (Jg. 1965), Diplom-Biologin, Naturpädagogin, Dozentin mit Schwerpunkt Botanik
Kosten: 100,- €
Termin: Mo.-Di. 5./6. September 2011
Gesundheit ist nicht nur von Quantität und Dosis pflanzlicher Arzneien abhängig, sondern auch von der Qualität und Identität der natürlichen Kräfte. Diese Realität zeigt sich heute immer deutlicher, indem nachweisbar Nebenwirkungen und Interaktionen durch zu hohe Mengen technisch extrahierter Pflanzenwirkstoffe entstehen.
„Weniger ist mehr“ bewahrheitet sich nicht nur in vielen Situationen des Lebens, sondern auch beim therapeutischen Einsatz von Heilpflanzen. Dieser Lehrsatz bildete die Grundlage für die Erprobung eines neuen phytotherapeutischen Systems mit energetisierten und veredelten Arzneipflanzen, das im neuen Buch von Bruno Vonarburg „Energetisierte Heilpflanzen“ (AT-Verlag Aarau) vorgestellt wird.
Jahrelange Studien führten zum Leitbild der neu entwickelten pflanzlichen Arzneiform, die den Namen „Trifloris“ trägt.
• . Herstellung einer Pflanzenarznei mit authentischem Wirkstoffanteil und naturbelassenem Gesamtgefüge.
• . Verwendung von Heilpflanzen in geringsten Mengen aus Wildbeständen, wodurch die ausgewogene Naturarznei gewährleistet ist. .
• . Reduzierung des Raubbaus von Heilpflanzen, der in den letzten Jahrzehnten bedrohliche Ausmaße angenommen hat.
• .Verarbeitung der Heilpflanze ohne technische Hilfsmittel (Extraktionsverfahren, Elektrosmog), welche die Wirkkraft nachweisbar optimieren.
• . Therapeutischer Einsatz von Pflanzenarzneien inklusiv der energetischen Anteile.
• . Verordnung von Heilpflanzen hinsichtlich organspezifischer und psychotroper Indikationen.
An diesem zweitägigen Seminar mit Bruno Vonarburg besteht die Möglichkeit, diese neuartige, pflanzliche Arzneiform für den praktischen Gebrauch selbst herzustellen: einerseits die Trituration, eine Milchzuckerverreibung mit Heilpflanzen, wodurch katalysatorische Prozesse in Gang gesetzt werden, welche die Wirkkraft der Ursubstanz verstärken. Andererseits die Blütenessenz, bei der die feinstofflichen Anteile der Blüten (flores) im arzneilichen Medium aufgefangen und imprägniert werden. Beide Teile zusammen bilden die Trifloris-Essenz (Trituration + floris), eine Arznei, welche die organischen und psychischen Bereiche des Menschen zu beeinflussen vermag.
Das Seminar gliedert sich in einen theoretischen Teil, bei dem die Grundlagen für die Herstellung der energetisierten und veredelten Pflanzenarznei erklärt und begründet werden. Am zweiten Tag haben die Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, Trifloris-Essenzen in freier Natur selbst zu verarbeiten. Letztlich werden neue Aspekte für die Phytotherapie der Zukunft erläutert, welche die Pflanze als eine in sich geschlossene Lebensform von stofflichen Elementen und energetischen Kräften erfassen
Dozent: Bruno Vonarburg, (Jg. 1946), wechselte in jungen Jahren zur Alternativmedizin, engagierter Verfechter der Naturheilkunde, eigene Naturheilpraxis, Autor viel beachteter Fachbücher, Dozent
Kosten: 200,- €
Termin: Fr.-So. 09.-11. September 2011
Fachwissen bei Kräuterwanderungen, Seminaren oder Ferienprogrammen lebendig und inte-ressant an verschiedene Zielgruppen weitergeben können ist eine Kunst, die man erlernen kann. Nach dem Motto „lerning by doing“ bekommen Sie einen Methoden-Strauß an die Hand und die Gelegenheit, diese gleich einzuüben.
Dozentin: Andrea von Sengbusch, (Jg. 1965), Diplom-Biologin, Naturpädagogin, Dozentin mit Schwerpunkt Botanik
Kosten: 300,- €
Termin: Sa.-Mo. 01.-03. Oktober 2011
01. Oktober 2011
Dr. Peter Frey: Phytotherapie in der Hausarztpraxis
Als Grundversorger sind wir Hausärztinnen und Hausärzte geradezu prädestiniert für die Behandlung von leichten bis mittelschweren Krankheitszuständen mittels Phytotherapie. Wir können unsere Patienten dort abholen, wo sie dank Einsatz von pflanzlichen Hausmitteln wie Tees, Wickel und rezeptfreien Zubereitungen bereits stehen. Darüber hinaus hilft uns die Phytotherapie mit ihren Fertigpräparaten und Rezepturen, die große Lücke zwischen der Laien-Selbstbehandlung und den synthetischen „Chemotherapeutika“ sinnvoll und gesundheitsfördernd zu schließen.
Ziel dieses Seminartags sei das Auffrischen von Bekanntem für die hausärztliche Phytotherapie, der Vermittlung von neuen brauchbaren Kenntnissen und Rezepturen für die häufigsten Fragestellungen in der Hausarztpraxis sowie deren Anwendung in der oftmals gedrängt-hektischen Sprechstunde.
02. Oktober 2011
Prof. Dr. Sigrun Chrubasik: Helfen pflanzliche Schmerzmittel bei Arthrose und
Rückenschmerzen?
Etwa 40% der Bevölkerung leiden an chronischen Schmerzen. Häufige Lokalisationen sind Rücken, Schulter, Kopf, Knie, Hüfte und Fingergelenke. Frau Prof. Dr. med. Sigrun Chrubasik, Ärztin für Naturheilverfahren & spezielle Schmerztherapie, international anerkannte Expertin für
pflanzliche Medizin, zeigt Möglichkeiten und Grenzen naturheilkundlicher Behandlungen auf. Neben der Evidenz zur Wirksamkeit von Extrakten aus der Teufelskrallenwurzel, der Weidenrinde, von Brennnesselkraut, verschiedener Samenöle, den Blättern der schwarzen Johannisbeere und einem Pulver aus der Hagebutte werden alternative Optionen besprochen.
03. Oktober 2011
Dr. Roman Huber: Naturheilkundliche Praxis und Forschung an einer Uniklinik
Am Uni-Zentrum Naturheilkunde in Freiburg besteht ein Schwerpunkt in der phytotherapeutischen Behandlung von Patienten mit chronischen Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, M. Crohn), chronischen Lebererkrankungen und Tumorerkrankungen. Des weiteren werden unter der Leitung des Referenten, dem Leiter des Uni-Zentrum Naturheilkunde, Studien durchgeführt, z.B. mit Blutwurz, Süßholz und Schisandra. Roman Huber berichtet über die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und den Stand der Forschung.
Dozenten:
Prof. Dr. Sigrun Chrubasik, (Jg. 1950) Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Naturheilverfahren & spezielle Schmerztherapie, Forschungskoordinatorin für „Pflanzliche Drogen“ am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg, seit 2001 Honorarprofessorin am Herbal Medicines Research and Education Centre/University of Sydney", seit 2008 Lehrauftrag für Phytotherapie am Department of Pharmacy/Hebrew University, Jerusalem/Israel
Dr. Peter Frey, (Jg. 1954) Medizinstudium in Zürich, klinischer Ausbildung in Männedorf, Wädenswil und St. Gallen, seit 1986 mit eigener Praxis für Allgemeinmedizin, Ausbildung in Psychosomatik der APPM, Mitglied der SMGP-Ausbildungskommission
Dr. Roman Huber, (jg. 1962) Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren, Akupunktur, Anthroposophische Medizin (GAÄD), ist seit 1998 Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde der Universitätsklinik Freiburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Phytotherapie.
Kosten: 300,- €
Termin: Sa.-So. 19./20. November 2011
Wenn der Mensch so schwer erkrankt, dass heilende Therapieansätze nicht mehr verfügbar sind und er aller Voraussicht nach sterben wird, soll sich die Behandlung auf lindernde Maßnahmen konzentrieren.
In diesem Wochenendeseminar wird Ihnen zunächst vermittelt, was Sterbebegleitung bedeutet und wie umfassend die Anforderungen an alle Beteiligten sein können.
Im zweiten Teil des Seminars werden Ihnen Heilpflanzenzubereitungen vorgestellt, die sich in der Sterbebegleitung bewährt haben, sowie Rezepturen zur Trauerbegleitung der Angehörigen.
Inhalte:
• Definition Sterbebegleitung
• Wann ist ein Mensch sterbend?
• Sterbeverläufe/Sterbeprozesse
• Einführung in Krankheitsbilder und Verläufe
• Heilpflanzen in der Sterbe- und Trauerbegleitung
• Diese Heilpflanzen werden Ihnen in verschiedenen traditionellen
Zubereitungsformen (Tees, homöopatische Urtinkturen, spagyrische
Tinkturen und Aromaöle) vorgestellt mit Anwendungsbeispielen aus der
Praxis.
• Ergänzend werden außerdem bewährte Bachblütenmischungen angesprochen.
Dozentinnen:
Christina Casagrande, Heilpraktikerin in eigener Praxis, mit Schwerpunkt Spagyrik nach Alexander von Bernus, „Fachreferentin für Naturheilkunde an der Akademie Panta Rhei“
Hanna Huber: Pall. Care Fachkraft, Fachreferentin für Pall. Care an der Akademie Panta Rhei Reflexzonentherapeutin, Meditationslehrerin
Kosten: 200,- €
Termin: Sa. - So. 03./04. Dezember 2011
Was wir wieder mühsam lernen müssen, ist in Indien eine mehrere hundert Jahre alte und lebendige Tradition: Die Erkenntnis, dass Nahrung psychische und physische Heilung bedeutet. Als Bindeglied von regionalen Unterschieden gilt neben der Kultur vor allem die vielfältige Verwendung von Gewürzen. Bei der Beschäftigung mit diesen Aromen öffnet sich dem Betrachter nicht nur eine farbenfrohe und wohltuend duftende Welt. Zahlreiche indische Gewürze, die auch bei uns zunehmend Eingang in die Küche finden, zeigt die Referentin, die internationale Praxiserfahrung durch längere Aufenthalte in Indien besitzt, unter dem Aspekt ihrer phytotherapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe und deren Anwendung in der indischen Heilkunde auf. In einem Praxisteil werden die Erkenntnisse in Form einer Currymischung umgesetzt, Getränke gebraut, die Herstellung eines indisches Massageöls, Parfums und einer Kopfmassage erlernt.
Dozent: Andrea Tellmann, (Jg. 1970), Phytotherapiedozentin, Heilpraktikerin, Aromatherapeutin, Krankenschwester.
Kosten: 200,- €